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Innovation und Hightech

Bundeswehr auf der ILA

Die Bundeswehr setzt bei der Landes- und Bündnisverteidigung auf Innovation und moderne Technologien. Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) präsentiert sie ihre vielfältigen Fähigkeiten in der militärischen Fliegerei und im Weltraum, sowohl am Boden als auch in der Luft.

Vogelperspektive auf ILA-Gelände 2024 mit Menschenmassen und stehenden Flugzeugen.

Bundeswehr/Klaus Linke

Die militärischen Fähigkeiten eines Landes im Luft- und Weltraum – dem sogenannten Aerospace – sind ein zentraler Pfeiler moderner Landes- und Bündnisverteidigung. Will eine Nation einen Aggressor wirksam abschrecken und Bedrohungen erfolgreich abwehren, muss sie in diesen Bereichen überlegen sein. Um sich schnell, präzise und wirksam militärisch verteidigen zu können, braucht es vor allem eine frühzeitige Aufklärung der Gefahrenlage, den Schutz kritischer Infrastruktur im Weltraum und letztlich moderne Technologien sowie Innovationen im Einsatz – am Boden, in der Luft und im Weltraum.

Wie die Bundeswehr in der militärischen Fliegerei und im Weltraum aufgestellt ist, präsentiert sie auf dem Gelände der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin. Alle zwei Jahre öffnet die Messe ihre Tore, Hallen und Hangars und bietet Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Streitkräften eine Plattform, sich auszutauschen. Zudem können Luft- und Raumfahrtbegeisterte die unterschiedlichen Luftfahrzeuge der Teilstreitkräfte aus nächster Nähe betrachten und mit den Fachleuten der Truppe ins Gespräch kommen. Bei Flugshows erleben Besucherinnen und Besucher die Bundeswehr in Aktion.

Was zeigt die Bundeswehr auf der ILA 2026?

Wie bereits in den Vorjahren ist die Bundeswehr wieder der größte Einzelaussteller auf der ILA 2026. Rund 800 Bundeswehrangehörige präsentieren auf dem ILA-Gelände an über 40 Exponaten, was die Truppe inmitten ihres Aufwuchses in der militärischen Luft- und Raumfahrt zu bieten hat – sowohl in den fliegerischen als auch den technischen Bereichen. Vertreten ist unter anderem die Luftwaffe mit dem Weltraumkommando der Bundeswehr, das Heer, die Marine, der Cyber- und Informationsraum (CIR) und der Organisationsbereich Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (AIN) mit dem Innovationszentrum der Bundeswehr.

Flugshows*

Highlights am Boden*

*Änderungen vorbehalten

  • Luft

    Mehrzweckhubschrauber NH-90

    Der Mehrzweckhubschrauber NH-90 transportiert Fracht und Personen.

    Gerätetyp:
    Hubschrauber
    Streitkräfte:
    Heer
    Mehrzweckhubschrauber NH-90 freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Kampfhubschrauber Tiger

    Der Kampfhubschrauber Tiger ist das „Paradepferd“ der Heeresflieger

    Gerätetyp:
    Hubschrauber
    Streitkräfte:
    Heer
    Kampfhubschrauber Tiger freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Black Hornet 4

    Extrem klein und leise: Die Mini-Drohne liefert den Soldatinnen und Soldaten am Tag …

    Gerätetyp:
    Aufklärungssysteme
    Streitkräfte:
    Heer
    Mini-Drohne Black Hornet 4 freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Drohne German Heron TP

    Heron 1 liefert gestochen scharfe Bilder aus zehn Kilometer Höhe.

    Gerätetyp:
    Aufklärungssysteme
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Drohne German Heron TP freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Transportflugzeug Airbus A400M

    Der Airbus A400M ist Transporter, Tank- und Rettungsflieger zugleich.

    Gerätetyp:
    Flugzeuge
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Transportflugzeug A400M freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Airbus A321-200

    Der neue Regierungsflieger der Bundeswehr hat Platz für 82 Passagiere.

    Gerätetyp:
    Flugzeuge
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Flugzeug vom Typ Airbus A321-200 freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Airbus A330 MRTT

    Der MMU-Flieger betankt die NATO und transportiert Material und Personal.

    Gerätetyp:
    Flugzeuge
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Flugzeug vom Typ Airbus A330 MRTT freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Kampfjet Eurofighter

    138 Kampfjets des Typs Eurofighter hat die deutsche Luftwaffe

    Gerätetyp:
    Flugzeuge
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Kampfflugzeug vom Typ Eurofighter freigestellt in Seitenansicht
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  • Luft

    Mehrzweckkampfflugzeug PA-200 Tornado

    Von der Aufklärung bis zum Kampf – der PA-200 Tornado kann vieles.

    Gerätetyp:
    Flugzeuge
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Kampfflugzeug vom Typ PA-200 Tornado in Seitenansicht freigestellt
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  • Luft

    U-Boot-Jäger P-8A Poseidon

    Suchen, finden und im Ernstfall versenken: Seefernaufklärer überwachen Seewege und …

    Gerätetyp:
    Flugzeuge
    Streitkräfte:
    Marine
    Ein Flugzeug vom Typ Boeing P-8A Poseidon freigestellt in Seitenansicht
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Seit wann gibt es die ILA?

Die ILA gibt es seit 117 Jahren – wenn auch mit Unterbrechungen. Im Jahr 1909, als die erste Internationale Luftschifffahrt-Ausstellung in Frankfurt am Main stattfand, dauerte sie 100 Tage. Damals zeigten 500 Aussteller Luftschiffe, Flugzeuge und Ballone. Drei Jahre später zog die Messe als Allgemeine Luftfahrtausstellung (ALA) nach Berlin. Es folgte eine Pause. Die erste Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) nach Beendigung des Ersten Weltkriegs fand 1928 und dann wieder 1932 statt – mit dem Schwerpunkt auf die sportliche Fliegerei.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verhängte 1945 der Alliierte Kontrollrat für Deutschland ein zehnjähriges Verbot der Entwicklung und Produktion von Flugzeugen in Deutschland. Erst 1957, nach der Gründung der Bundeswehr zwei Jahre zuvor und nachdem die Lufthansa ihren Flugbetrieb wieder aufgenommen hatte, lebte die dann jährlich stattfindende Luftfahrtausstellung wieder auf. Für mehr als 30 Jahre war sie in Hannover zu Hause – erst als Internationale Reiseflugzeugschau und Deutsche Luftfahrtschau – ab 1978 wieder unter ihrem Traditionsnamen: ILA.

Seit 1992 ist die ILA zurück in Berlin und zieht alle zwei Jahre Luft- und Raumfahrtbegeisterte aus aller Welt an.

Impressionen aus 2024

Bundeswehr im Aufwuchs

Im April 2026 stellte Verteidigungsminister Boris Pistorius die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung vor. Sie besteht aus der Militärstrategie und dem Fähigkeitsprofil der Bundeswehr, dem personellen Aufwuchsplan Bundeswehr, einer neuen Strategie der Reserve sowie der Entbürokratisierungs- und Modernisierungsagenda. Mit dem Fokus auf technische Überlegenheit soll die Bundeswehr über mehrere Etappen zur qualitativ stärksten Armee Europas aufwachsen, mit mindestens 460.000 Soldatinnen und Soldaten aus der aktiven Truppe und der Reserve.

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