Cyber- und Informationsraum
CWIXCoalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination eXercise 2021

Oberfeldwebel MIchael Tröstl – Webhost für die CWIXCoalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination eXercise

Oberfeldwebel MIchael Tröstl – Webhost für die CWIXCoalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination eXercise

Datum:
Ort:
Murnau am Staffelsee
Lesedauer:
3 MIN

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Oberfeldwebel Michael Tröstl ist im Truppenalltag in der 2. Kompanie des Informationstechnikbataillons 293 aus Murnau am Staffelsee eingesetzt. Während der Übung CWIXCoalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination eXercise 2021 erwartete den 35-jährigen Truppführer hingegen eine gänzlich andere Aufgabe: Er war für die Webanwendung Sharepoint verantwortlich.

Ein Soldat sitzt vor einem Computer am Schreibtisch am blickt auf den Bildschirm

Als Host für die Webanwendung Sharepoint, ist Oberfeldwebel Michael Tröstl auch für die Sicherheit des Datenaustausches innerhalb des Systems zuständig.

Bundeswehr/Au


Oberfeldwebel Michael Tröstl kann schon auf einige berufliche Erfahrungen in seinem Leben zurückblicken. Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration arbeitete er zunächst einige Jahre im zivilen Umfeld, ehe er sich entschied, zur Bundeswehr zu gehen. Die Entscheidung, als ITInformationstechnik-Feldwebel in die Bundeswehr einzutreten, traf er ganz bewusst, wie der 35-Jährige betont, „da das Aufgabenspektrum meist wesentlich spannender und abwechslungsreicher ist als in gewerblichen ITInformationstechnik-Betrieben“.

Mittlerweile ist Tröstl fest in der 2. Kompanie des Informationstechnikbataillons 293 in Murnau am Staffelsee angekommen, wo er einen DSE-Trupp führt, also die Teile für das Dezentrale System für den Einsatz. Dieser Trupp ist unter anderem dafür zuständig, den Zugang zu zentralen Diensten im Einsatz technisch bereitzustellen.

Neue Rolle, hohe Motivation

In seinem Alltag ist Tröstl für vielerlei Dinge verantwortlich. Zuvorderst führt er seinen Trupp, der aus bis zu fünf ITInformationstechnik-Feldwebeln besteht. Fachlich steuert er deren Ausbildung und sorgt dafür, dass alle in seinem Team auch in den allgemeinmilitärischen Tugenden fit bleiben. Neben Schießübungen und Gefechtsdienst kümmert sich der Oberfeldwebel jedoch auch um das Material des Trupps, überwacht die Wartung und Instandhaltung von Fahrzeugen und Geräten.

In der Übung CWIXCoalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination eXercise (Coalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination eXercise) 2021 war Tröstl jedoch nicht als Truppführer, sondern als Spezialist gefordert. Als Verantwortlicher für die Services Web Hosting und Web Authentification war er für die Dienste Sharepoint und Active Directory Federation Services (ADFS) zuständig.

Trotz des ungewohnten Aufgabenspektrums war Tröstl hoch motiviert: „Die Möglichkeit, an solchen Übungen teilzunehmen, ist schon klasse, da das Niveau und die Chance, die eigenen ITInformationstechnik-Fähigkeiten zu erweitern, sehr hoch sind.“ Zu seinen Aufgabe gehörte vor allem zu gewährleisten, dass die Dienste jederzeit verfügbar waren.

„Daneben war ich für das Design, Contentmanagement und die Konfiguration der Zugriffsmöglichkeiten verantwortlich. Beispielsweise war es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass eingestufte Dokumente auch nur von berechtigten Personen eingesehen werden konnten“, beschreibt Tröstl einen Teil seines Auftrages während der Übung.

Zusammenarbeit erleichtern

Die Webanwendung Sharepoint kann die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams und die Koordination von Aufgaben und Projekten fördern. Für Tröstl ist Sharepoint deshalb wie gemacht für das Arbeiten im multinationalen Umfeld: „Die Teilnehmenden aller Nationen können Sharepoint wie eine Webseite aufrufen und komfortabel Informationen und Dateien untereinander austauschen“, beschreibt er die Vorteile des Systems.

In der Multinationalität der Übung sieht er allerdings auch eine der größten Herausforderungen: „Die Sprachbarriere, die es zum Teil gibt, und die Unterschiede in den ITInformationstechnik-Kenntnissen aller Beteiligten stellen einen schon ab und an vor Schwierigkeiten.“ Doch der Wille aller zur Zusammenarbeit sorge dafür, dass noch für jedes Problem eine Lösung gefunden wird.

Ohnehin sei die Zusammenarbeit während der Übung in seinen Augen das A und O: „Wir legen hier viel Wert auf den ITInformationstechnik-technischen Verbund der teilnehmenden Partnernationen. Das bringt wichtige Erkenntnisse, vor allem für multinationale Einsätze und die Interoperabilität im Allgemeinen.“

Und so beschäftigt sich auch Tröstl als Webhost mit den wichtigen Fragen der Übung: Was können wir über den Aufbau der ITInformationstechnik-Strukturen im multinationalen Umfeld lernen? Wo können wir sie optimieren? Und vor allem: Wie können wir die ITInformationstechnik-Sicherheit im multinationalen Umfeld erhöhen? „Denn ITInformationstechnik generell wird ein wichtiger Aspekt für den Erfolg zukünftiger Einsätze sein.“, rundet Tröstl seine Einschätzung der CWIXCoalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination eXercise 2021 ab.

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