Schweiger als „Schutzengel“ in Afghanistan
Masar-i Scharif, 26.06.2012, Bundeswehr aktuell.
Schauspieler Til Schweiger hat die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan besucht und dort seinen neuen Film vorgestellt.

„Schutzengel“ heißt Schweigers neues Werk und soll im September in die deutschen Kinos kommen. Darin wird auch die Thematik der „jungen“ Veteranen aufgegeriffen.
„Wir haben anderthalb Jahre an diesem Film gearbeitet und uns intensiv mit Einsätzen und Krieg beschäftigt. Deshalb ist die Präsentation des Films hier vor Ort bei den Soldaten ein sehr emotionaler Moment
“, sagte der Schauspieler während seines Besuchs im Camp Marmal. „Es ist mir wichtig, den Menschen in Deutschland zu vermitteln, was die Soldaten in den Einsätzen leisten. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“
Schweiger nutzte dabei nicht nur die Gelegenheit, sich intensiv mit den Soldaten über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen auszutauschen. Zusammen mit den ISAF-Soldaten sah er auch die EM-Viertelfinalbegegnung Deutschland gegen Griechenland.
In Schutzengel, der ab dem 27. September in den deutschen Kinos zu sehen sein soll, macht Schweiger das Schicksal von Veteranen des ISAF-Einsatzes zum Thema. Moritz Bleibtreu spielt darin einen ehemaligen Soldaten, der in Afghanistan schwer verwundet wurde und nun im Rollstuhl sitzt. Hoch emotional spielt Bleibtreu in Schweigers Film die Szenen, in denen es um Männerfreundschaft und Soldatenehre geht.
Schweiger selbst hat nicht nur das Drehbuch geschrieben, er ist auch Produzent und Regisseur des 7,5-Millionen-Euro-Projekts und übernimmt die Hauptrolle. Er spielt einen ehemaligen Elitesoldaten, der die einzige Zeugin eines schrecklichen Verbrechens – gespielt von Schweigers ältester Tochter Luna – beschützen soll.
