Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

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Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
3 MIN

Die Bundeswehr unterstützt weiter bei der Bekämpfung der Waldbrände in Deutschland. Sie übt aber auch: virtuell mit einem neuen Handlungstrainer für spezialisierte Kräfte oder ganz real den Nahkampf. Beim europäischen Scharfschützenwettbewerb haben die deutschen Soldaten gezeigt, was sie können. Das sind die Bilder der Woche:

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Ein Soldat schlägt vor einem Haus auf einen Soldaten mit Kopfschutz und Weste ein, während dieser in die Kamera schaut.

Am Boden, aber nicht besiegt: Alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sollen künftig eine intensive Nahkampfausbildung erhalten. An der Infanterieschule in Hammelburg werden zunächst Ausbilderinnen und Ausbilder geschult.

Bundeswehr/Andrea Rippstein
Ein Soldat schießt mit dem Maschinengewehr liegend im Gelände

Die Europe Best Sniper Team Competition verlangt den deutschen Scharfschützen alles ab. Sie brauchen nicht nur Kraft und Ausdauer. Auch Reaktionsschnelligkeit, Stressresistenz und Improvisationsgeschick werden in den Wettkämpfen getestet.

Bundeswehr/Carl Schulze
Das Segelschiff ,,Gorch Fock'' beim Einlaufen in einem Hafen

Seefahrt, Fischbrötchen, Musik und mittendrin das Segelschulschiff der Bundeswehr: die „Gorch Fock“. Das Ausbildungsschiff der deutschen Marineoffiziere ist ein ganz besonderes Highlight auf der diesjährigen Hanse Sail in Rostock.

Bundeswehr/Nico Theska
Die virtuelle Oberfläche des VR-Programms ist zu sehen. Abgebildet sind mehrere Soldaten, die durch ein Haus gehen.

Kein Computerspiel: Einsatzszenarien wie Sprengstoffattentate oder Geiselbefreiungen lassen sich nur schwer trainieren. Zukünftig soll ein virtueller Handlungstrainer helfen, so realitätsnah wie möglich zu üben. Die Erprobung läuft.

Bundeswehr/Frank Jaspers
Ein Hubschrauber vom Typ NH-90 mit Wasserbehälter fliegt über ein Waldgebiet und wirft Wasser ab

Wasser gegen die Flammen in der Sächsischen Schweiz. Bundeswehrhelikopter brachten bislang über 1,8 Millionen Liter Löschwasser in das Waldbrandgebiet an der tschechischen Grenze.

Bundeswehr/Anne Weinrich
Ein Transportpanzer Fuchs steht in einem Waldgebiet

Ein Großbrand im Grunewald und mittendrin ein Munitionslager der Polizei: Die Bundeswehr unterstützt die Löscharbeiten in Berlin mit Transport- und Bergepanzern. Auch ein ferngesteuerter Roboter hilft beim Erkennen von Munition und Sprengsätzen.

Bundeswehr

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Mit vollem Körpereinsatz

Soldatinnen und Soldaten müssen kämpfen können. Normalerweise mit Waffen, notfalls aber auch mit Händen und Füßen. Denn im Einsatz müssen sie in der Lage sein, sich mit Nahkampftechniken aus brenzligen Situationen zu befreien. Langfristig sollen Nahkampfausbildungen deshalb in den Gefechtsdienst der Truppe integriert werden. An der Infanterieschule Hammelburg werden schon jetzt die künftigen Ausbilderinnen und Ausbilder trainiert: in der Boxhalle, auf der Schießbahn oder sogar nachts im Bunker mit einer Nachtsichtbrille. Im Lehrgang werden sie auf alle möglichen Szenarien vorbereitet. Ihre Erfahrungen sollen anschließend in die Nahkampfausbildung ihrer Einheiten einfließen.

Gemeinsam ins Ziel

Deutsche Scharfschützen treten auch in diesem Jahr wieder in dem Teamwettkampf Europas an, der die größte Präzision erfordert: die Europe Best Sniper Team Competition 2022. Scharfschützen aus 15 Nationen stellen sich den Schießwettkämpfen in Grafenwöhr in Bayern. Gefragt sind Treffsicherheit, physische und psychische Belastbarkeit und die Fähigkeit zur Orientierung im Gelände. Ausgerichtet wird der Wettstreit von der USUnited States-Armee. Gewinner der letzten Europe Best Sniper Team Competition war ein Team aus Slowenien.

Ahoi zur 31. Hanse Sail

Seefahrt, Fischbrötchen und Musik: Auch dieses Jahr sind auf der Hanse Sail in Rostock wieder Marineschiffe zu bestaunen. Die Fregatte „Oldenburg“ liegt im Hafen und kann besichtigt werden. Ein weiteres Highlight der diesjährigen Hanse Sail ist der Besuch des Segelschulschiffes „Gorch Fock“. Auf ihr sammeln Offizieranwärter der deutschen Marine ihre ersten seemännischen Erfahrungen. Auch die „Iskra“, das Segelschulschiff der polnischen Marine, wird im Marinestützpunkt in der Hohen Düne vor Anker gehen. An Land warten weitere Höhepunkte auf die Besucherinnen und Besucher. Sie können zum Rundflug in einen Hubschrauber einsteigen oder auf einem Radbagger des Panzerpionierbataillons 803 aus Havelberg mitfahren.

Fast wie in echt

Die Finger des Attentäters berühren bereits den Zünder seines Sprengsatzes. Jetzt heißt es: Handeln und das Schlimmste verhindern! Einsatzszenarien wie dieses müssen von spezialisierten Kräften und Spezialkräften trainiert werden, um im Fall der Fälle rasch reagieren zu können. Doch gerade hochkomplexe Szenen lassen sich nur schwer realistisch darstellen. Ein virtueller Handlungstrainer der Wehrtechnischen Dienststelle 91 soll Abhilfe schaffen. Er erschafft eine virtuelle Realität für Soldatinnen und Soldaten, die mittels VRVirtuelle Realität-Brille und Sensoren komplett in das Übungsszenario eintauchen können. Die Erprobung läuft.

Wassermassen gegen die Flammen

Schnelle Hilfe in großer Not: Seit dem 26. Juli kämpfen Soldatinnen und Soldaten der Division Schnelle Kräfte in der Sächsischen Schweiz gegen das Flammenmeer in den Wäldern. In der Nähe von Bad Schandau setzt die Bundeswehr bis zu 13 Hubschrauber gleichzeitig ein. Diese NHNATO-Helicopter-90-Transporthubschrauber sind mit sogenannten Bambi Buckets ausgerüstet, Löschwasserbehältern mit einem Fassungsvermögen von je 2.000 Litern. Über 1,8 Millionen Liter Wasser haben die Pilotinnen und Piloten der Bundeswehr in die Brandgebiete transportiert.

Unterstützung im Grunewald

Bei einem weiteren Großbrand hat die Bundeswehr diese Woche mit speziellem Gerät unterstützt. Der 42 Hektar große Flächenbrand beschäftigte über eine Woche lang mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Aber auch Polizei, Technisches Hilfswerk und Bundeswehr halfen, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Bei den Arbeiten war Umsicht gefragt: Im Zentrum des Brandes befanden sich ein Sprengplatz und ein Munitionslager der Polizei.

Nach mehreren Detonationen wurde eine Sperrzone von 1.000 Metern eingerichtet. Zur Aufklärung der Lage setzte die Bundeswehr unter anderem einen Bergepanzer 2 A2, einen Transportpanzer Fuchs und einen ferngesteuerten Roboter tEODortelerob Explosive Ordnance Disposal and observation robot (telerob Explosive Ordnance Disposal and observation robot) ein. Der Roboter kann Kampfmittel und Sprengvorrichtungen auf Abstand entdecken, identifizieren und  beseitigen. Die Löschaktion konnte nach rund einer Woche erfolgreich beendet werden.

von Janet Watson

Rückblick

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