TPz Fuchs KAI verbessert Schutz der Soldaten im Einsatz

TPz Fuchs KAI verbessert Schutz der Soldaten im Einsatz

  • Sonderfahrzeuge
  • Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
1 MIN

Vor einigen Tagen wurde der vierte von insgesamt sieben neuen Transportpanzern vom Typ Fuchs KAI (Kampfmittelaufklärung und -identifizierung) an die Bundeswehr ausgeliefert.

„Eigentlich wollten wir die Übergabe des Fahrzeugs an die Truppe in einem offiziellen Rahmen feiern, um dieses gelungene Projekt zu würdigen“,

so Generalmajor Gert Nultsch, Vizepräsident des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr).

Ein Panzer mit einem langen Greifarm steht auf einer Betonfläche

Der Truppenpanzer Fuchs KAI bei der Kampfmittelaufklärung mit ausgefahrenem Multifunktionsarm

Bundeswehr/Gerd Benndorf

Doch Corona hat auch diese Veranstaltung platzen lassen. Dabei hätte das Projekt durchaus eine große Bühne verdient. Denn das Fahrzeug ist ein Quantensprung für die Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten im Einsatz.

Hervorstechendstes Merkmal des Fuchs KAI ist der ausfahrbare Multifunktionsarm, der mit Hochleistungssensorik, speziellen Werkzeugen und Kamerasystemen bestückt ist.

Die Aufklärung verdächtiger Stellen, an denen zum Beispiel Sprengfallen vermutet werden, kann so auf Abstand und dennoch millimetergenau durchgeführt werden. Dies erhöht den Schutz des Bedienpersonals deutlich. Und das auch an schwer einsehbaren Orten wie etwa unter Brücken oder in Kanälen.

Ganz wesentlich im Kontext der Fähigkeiten bei der Kampfmittelabwehr können über diesen Multifunktionsarm auch Personen aus einem Gefahrenbereich gerettet werden.

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Technische Fakten zum Fuchs KAI

Motorleistung:

320 PS

Höchstgeschwindigkeit:

80 kmKilometer/h

Besatzung:

4 Personen

Gefechtsgewicht:

23,6 t

Manipulatorarm:

2 Schwenkneigeköpfe mit Tageslichtkamera, Wärmebildgerät und Laserentfernungsmesser

Traglast Manipulatorarm: 

400 kg

Werkzeuge:  

Greifer, Water-Air-Spade (Hochdruck- und Luftstrahl), Reißzahn, Tool-Kamera, Dualsensor

Sonderfunktion:

Personenrettung


Der Greifarm des Panzers untersucht die Begebenheiten unter einer Brücke

Die Kameras am Multifunktionsarm dienen zur visuellen Kampfmittelaufklärung und liefern Bilder auch von schlecht einsehbaren Stellen

Bundeswehr/Christian Unger
Am Greifarm, welcher auf dem Dach eines Panzers befestigt ist, hängt ein Gegenstand.

Überprüfung einer verdächtigen Stelle mittels Dualsensor. Dieser kombiniert einen Metalldetektor mit einem Bodendurchdringungsradar

Bundeswehr/Christian Unger

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