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Die Kosovo Force: Beitrag zur Vernetzten Sicherheit

KFOR-Flagge
Gemeinsamer Einsatz unter Führung der NATO (Quelle: Bundeswehr/Bienert)

Seit mehr als zehn Jahren hat die Kosovo Force (KFOR) den Auftrag, ein multi-ethnisches, friedliches, rechtsstaatliches und demokratisches Umfeld mit aufzubauen und dies militärisch abzusichern.

Nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo am 17. Februar 2008 hat die NATO beschlossen, dass die internationale Truppe weiterhin im Land bleiben soll. Grundlage hierfür ist nach wie vor die Resolution 1244 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen.

Im Juni 2008 einigte sich die NATO auf neue Aufgaben. KFOR wird zukünftig primär die Entwicklung von professionellen, demokratischen und multi-ethnischen Sicherheitsstrukturen überwachen und dabei eng mit lokalen Autoritäten und internationalen Organisationen zusammenarbeiten.


Collage: Transportpanzer Fuchs auf einer Straße und Kamera-Icon

Video: Die Kosovo Force

Mit rund 8.000 Soldaten aus gut 30 Ländern ist die Kosovo Force (KFOR) nach wie vor in Kosovo präsent. Sie leistet im Auftrag der Vereinten Nationen einen militärischen Beitrag zur Stabilisierung der Region.


KFOR einst und jetzt

Deutsche Panzer werden von jubelnden Kosovaren begrüßt – Link zum Beitrag

Der Weg zur KFOR

Juni 1999: Der Krieg als Mittel der Politik ist nach Europa zurückgekehrt. Die Vereinten Nationen und die NATO greifen ein. Es schlägt die Geburtsstunde der Kosovo Force (KFOR). Seitdem zeigt sie im Kosovo Flagge und leistet ihren Beitrag zur Sicherheit im Land und in der Region.


 Ein Soldat an einem Auto mit einem Funkgerät – Link zum Beitrag

Die Kosovo Force heute

Mit aktuell rund 6.200 Soldaten (normal sind circa 5.500 Kräfte) aus gut 30 Ländern ist die Kosovo Force (KFOR) nach wie vor im Kosovo präsent. Sie leistet im Auftrag der Vereinten Nationen einen militärischen Beitrag zur Stabilisierung der Region.


Logo EULEX – Link zum Beitrag

Exkurs: Weitere internationale Präsenz

Sicherheit und Stabilität sind mit militärischen Mitteln allein nicht dauerhaft zu gewährleisten. Entsprechend sind zahlreiche Organe ziviler Organisationen im Kosovo tätig.


Karte von Kosovo – Link zum Beitrag

Kosovo: Geschichte und Landeskunde

Zwar hat der Zusammenbruch der sozialistischen Republik Jugoslawien 1992 den Kosovo-Konflikt so weit eskalieren lassen, dass die internationale Gemeinschaft sieben Jahre später auch militärisch eingreifen musste, doch sind seine Wurzeln sehr viel älter.


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Stand vom: 04.02.13


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.einsaetze.missionen.balkan.kosovo