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Neues Planungsamt der Bundeswehr in Dienst gestellt

Berlin, 25.10.2012.
Mit einem feierlichen Appell hat der Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Manfred Nielson, das neue Planungsamt der Bundeswehr in Berlin-Köpenick in Dienst gestellt. Geführt wird das rund 270 militärische und 100 zivile Dienstposten umfassende Amt von Generalmajor Frank Leidenberger.

Nielson und Leidenberger beim Frontabschreiten
Manfred Nielson stellt neues Planungsamt der Bundeswehr in Dienst (Quelle: Bundeswehr/Holzbrecher)Größere Abbildung anzeigen

Das Planungsamt hat in der neuen Struktur der Bundeswehr eine herausragende Rolle. Dem Ziel folgend, eine Bundeswehr zu schaffen, die den sicherheitspolitischen Erfordernissen des 21. Jahrhunderts gerecht werden kann, wird es künftig alle Planungselemente der Bundeswehr in einem Haus bündeln.

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Brückenbauer zwischen Wünschen und Machbarem

Dabei gilt es, den demografischen Wandel ebenso zu berücksichtigen wie wirtschaftlich zu handeln. Im Rahmen eines sogenannten „Integrierten Planungsprozesses“ werden künftig die bisher getrennten Bereiche Bundeswehrplanung, Haushalt und Controlling zusammengeführt. Dabei werden wissenschaftliche Methoden und Werkzeuge genutzt, die, so Nielson in seiner Ansprache, jetzt noch den „Lackmustest in der Lebenswirklichkeit“ bestehen müssen.

Unsere Soldaten im Einsatz brauchen eine solide Ausrüstung und keine virtuellen Träumereien“, so der Vizeadmiral. An den neuen Amtschef, Leidenberger gewandt, sagte er: „Sie und die Frauen und Männer ihres Amtes werden Brückenbauer zwischen Wünschbarem und Machbaren sein, sie sind die Gestalter der Zukunft unserer Bundeswehr.

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Verantwortung für die Einsatzfähigkeit

In den Mittelpunkt seiner Ansprache stellte Leidenberger die Leitgedanken „Verantwortung“, „Verpflichtung“ und „Vertrauen“, mit denen sich das Planungsamt seinen Aufgaben stellen wolle. Das Wissen um die Verantwortung für die zukünftige Einsatzfähigkeit der Streitkräfte, das stete Ringen um die beste Lösung und das Angebot für eine vertrauensvolle und faire Mit- und Zuarbeit seien wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg aller gemeinsamen Anstrengungen in einem komplexen planerischen Umfeld.

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Struktur des Amtes

Das Planungsamt untergliedert sich in vier Abteilungen. Die Abteilung „Zukunftsentwicklung“ beschäftigt sich mit den künftigen Aufgaben der Bundeswehr, die Abteilung „Fähigkeitsmanagement konzipiert konkrete Projekte und die Abteilung „Planungsumsetzung“ beschäftigt sich mit der konkreten Verwendung von Haushaltsmittel.

Eine weitere Abteilung beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Methoden, operativen Grundlagen und Fragen der Standardisierung.

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Stand vom: 25.10.12 | Autor: Frank Pflüger


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