Sanitätsdienst

Mitglied des Verteidigungsausschusses dankte Soldatinnen und Soldaten

Mitglied des Verteidigungsausschusses dankte Soldatinnen und Soldaten

  • Amtshilfe
  • Sanitätsdienst
Datum:
Ort:
Sachsen-Anhalt
Lesedauer:
2 MIN

Dr. Eberhard Brecht, Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, informierte sich in Aschersleben über den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten im Klinikum. Drei Wochen lang haben vier Soldatinnen und Soldaten der 7. Kompanie des Sanitätsregiment 1 in Berlin das Personal des AMEOS Klinikum Aschersleben im Rahmen der Amtshilfe unterstützt.

Zwei Soldatinnen und drei Soldaten stehen vor der Klinik im Schnee. In den Händen halten Sie eine Tafel Pralinen.

Als Dank für ihre Unterstützung überreichte MdBMitglied des Deutschen Bundestages Dr. Eberhard Brecht den Soldatinnen und Soldaten aus Berlin Pralinen

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Eingesetzt waren sie auf der Covid-Normalstation, in der Notaufnahme und auf der Intensivstation. Jetzt endete ihr Einsatz und sie wurden in größerer Runde verabschiedet. Hauptmann Elfi Lorenz, Kompaniechefin der Soldaten, fasst den Einsatz wie folgt zusammen: „Alle sind froh, dass wir vor Ort waren. Und die Soldatinnen und Soldaten fühlten sich gebraucht. Als ausgebildete Notfall- bzw. Einsatzsanitäter ist es nichts Neues für sie, am Patienten zu arbeiten. Die Herausforderung lag in der pflegerischen Arbeit. Dort haben sie sich aber schnell eingewöhnt.“

ZMZzivil-militärische Zusammenarbeit als Zeichen des Beeinanderbleibens“

Generalarzt Dr. Most und MdB Dr. Brecht sitzen je an einem Tisch

Generalarzt Dr. Bruno Most und Bundestagsabgeordneter Dr. Eberhard Brecht im Gespräch mit den Beteiligten vor Ort in Aschersleben

Bundeswehr/Paulina Englowski

Generalarzt Dr. Bruno Most, stellvertretender Kommandeur Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, und Bundestagsabgeordneter Dr. Eberhard Brecht dankten den Soldatinnen und Soldaten persönlich für ihre Unterstützung. Dr. Most betonte dabei: „Dieses Gefühl, dass die Soldatinnen und Soldaten wissen, wofür sie überall in Deutschland helfen, ist gerade sehr greifbar – getreu unserem Motto Wir.Dienen.Deutschland.“ Dr. Brecht sieht diese Zivil-Militärische Zusammenarbeit als „Zeichen des Beieinanderbleibens“. Es sei in Krisenzeiten wichtig, gemeinsam vor einer Aufgabe zu stehen und sie zu bewältigen.

„Wir bekommen Dank und geben Respekt zurück“

Die Verantwortlichen aus Politik, der Klinik und von der Bundeswehr sitzen an Tischen im Halbkreis

Klinikdirektor Matthias Strauß (3. v. r.) und Freddy Eppacher (2. v. r.), Regionalgeschäftsführer AMEOS Ost, betonten gegenüber Thomas Michling (l.) und Oberbürgermeister Andreas Michelmann (2. v. l.) die gute Zusammenarbeit

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Dr. Kersten Borchert, stellvertretender Ärztlicher Direktor, unterstrich die Dankbarkeit: „Die Hilfestellung kam, als wir unter den Fallzahlen am meisten zu leiden hatten.“ Pflegedirektor Heiko Rabe dankte den engagierten Helfern vor Ort: „Fachlich und menschlich hat es einfach gepasst, das haben mir unsere Mitarbeitenden immer wieder signalisiert. Wir alle hätten sie sehr gerne noch länger behalten.“ Die Berliner Soldatinnen und Soldaten betonten in Gesprächen, dass sie großen Respekt vor den zivilen Pflegekräften hätten. „Wir bekommen Dank und geben Respekt zurück, was im zivilen Bereich gestemmt wird“, fasste Dr. Most den Einsatz zusammen. Sollte auch in Zukunft Hilfe notwendig sein, würde der Sanitätsdienst der Bundeswehr wieder unterstützen.


von Dr. Nadine Seumenicht  E-Mail schreiben

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