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Operation Sophia: Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern” rettet 134 Menschen aus Seenot

Berlin, 14.09.2017, Einstellzeit: 9:30 Uhr.

Am 13. September wurde gegen 9 Uhr durch ein spanisches Seefernaufklärungsflugzeug der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA ein Schlauchboot mit in Not geratenen Personen etwa 40 Kilometer nördlich der libyschen Küste gemeldet.

Flüchtlinge im Schlauchboot auf hoher See werden von Soldaten gerettet
Seit Anfang Mai 2015 beteiligt sich die Deutsche Marine an den Maßnahmen im Mittelmeer zur Rettung von Menschen in Seenot. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Das Verbandshauptquartier (Force Headquarters, FHQ) der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA beauftrage daraufhin die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern”, sich zur Position des Seenotfalls zu begeben.

Das Schiff verlegte mit Höchstgeschwindigkeit an den Ort des Geschehens und nahm zwischen 12.30 Uhr und 15.40 Uhr insgesamt 134 in Not geratene Personen (darunter 22 Frauen, 4 Schwangere und 17 Kinder oder Jugendliche) an Bord.

Das Schlauchboot wurde als Hindernis für die Schifffahrt klassifiziert und nach anerkannten völkerrechtlichen Grundsätzen versenkt. Derzeit befindet sich die Fregatte auf dem Weg ins italienische Augusta, wo sie die geretteten Personen auf Anweisung der Seenotleitstelle an die zuständigen Behörden übergeben wird.

Boot mit Soldaten und Geretteten auf dem Weg zur Fregatte
Die Schiffe der Mission werden im Seegebiet zwischen der italienischen und libyschen Küste – außerhalb der libyschen Hoheitsgewässer – eingesetzt. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Soldaten der Deutschen Marine haben seit dem 7. Mai 2015 insgesamt 21.492 Menschen aus Seenot gerettet.

Stand: 9 Uhr


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Stand vom: 26.01.18 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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