Einsatz in der Türkei – Solidarität im Bündnis

Gut gegen Raketen: Das Waffensystem Patriot (Quelle: dpa/Wüsteneck)
Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Syrien verstärkt die Bundeswehr – gemeinsam mit den US-amerikanischen und niederländischen Streitkräften – die integrierte Luftverteidigung der NATO an deren Südgrenze.
Dazu wurden Flugabwehrsysteme des Typs Patriot plus Unterstützungskräfte in die Türkei verlegt. Das Mandat des Bundestages gilt bis zum 31. Januar 2014 und umfasst insgesamt 400 Soldaten, inklusive der deutschen Soldaten an Bord der AWACS-Flugzeuge der NATO.
Gemeinsam mit Partnern im Bündnis verlegte die Bundeswehr Flugabwehrsysteme des Typs Patriot in die Türkei. Active Fence hat die NATO diese Operation genannt.
Der Bundestag hat grünes Licht für die Entsendung deutscher Patriot-Systeme in die Türkei und den Einsatz deutscher Soldaten in AWACS-Flugzeugen gegeben. Die wichtigsten Begriffe hierzu im Überblick.
Technik
Die Außenminister der 28 NATO-Staaten haben am 4. Dezember beschlossen, die Türkei mit Flugabwehrsystemen des Typs Patriot zu unterstützen. Das wird auch deutsche Einheiten betreffen. (4. Dezember 2012)
Die NATO-Maschinen mit der markanten Radarhaube auf dem Rücken sind vom Typ Boing und seit 1980 im Dienst des Bündnisses. Das Radar der Flugzeuge ermöglicht es, ein weiträumiges Luftlagebild zu erstellen. (24. März 2011)
Ergänzende Informationen
Auf Sonderseiten im Internet informiert das deutsche Außenministerium über die aktuelle Situation in Syrien und den politischen Umbruch in der arabischen Welt.