Die Streitkräfte

Heer, Marine, Luftwaffe – Die Teilstreitkräfte der Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr/Bierdel)
Die Streitkräfte sind – vereinfacht ausgedrückt – das bewaffnete Instrument eines Staates nach außen.
Die Bundeswehr setzt sich aus den Teilstreitkräften: Heer (Landstreitkräfte), Luftwaffe (Luftstreitkräfte) und Marine (Seestreitkräfte) sowie den Organisationsbereichen: Streitkräftebasis als „Dienstleister“ und Zentraler Sanitätsdienst für die medizinische Versorgung zusammen.
Welchen Auftrag hat die Bundeswehr? Wie viele Soldaten umfasst sie? Gibt es auch Frauen in den Streitkräften? Wo ist die Bundeswehr stationiert? Seit wann gibt es die Bundeswehr? Und was ist eigentlich die „Innere Führung“?
Drei Worte und drei Punkte stehen für das Selbstverständnis und das Verantwortungsbewusstsein, mit dem alle Angehörigen der Bundeswehr ihren Dienst versehen: Wir. Dienen. Deutschland.
Die Wehrpflicht war über Jahrzehnte ein Sicherheitsgarant der Bundesrepublik Deutschland. Die sicherheitspolitische Lage hat sich aber stark verändert.
Die Bundeswehr steht vor einer Neuausrichtung. Ihre künftige Struktur nimmt Gestalt an. Auch die künftige Streitkräfteplanung steht in ihren Eckpunkten.
Die Landstreitkräfte stellen den größten organisatorischen Bereich der Bundeswehr. Neben zahlreichen Berufs- und Zeitsoldaten dient in ihm das Gros der Grundwehrdienstleistenden.
Die Luftstreitkräfte der Bundeswehr sind geprägt durch Flugzeuge und Hubschrauber. Doch auch am Boden erfüllen die Männer und Frauen in der blauen Uniform wichtige Aufgaben.
Auf allen Weltmeeren arbeitet die Deutsche Marine in Übung und Einsatz eng mit den Seestreitkräften anderer Nationen zusammen. Gut 15.000 Soldatinnen und Soldaten umfasst diese kleine aber feine Teilstreitkraft.
Im Oktober 2000 aufgestellt, ist die Streitkräftebasis der jüngste aber zweitgrößte Organisationsbereich der Bundeswehr. In ihm sind Unterstützungsleistungen für die anderen Bereiche der Bundeswehr gebündelt.
Die Männer und Frauen des Sanitätsdienstes kümmern sich um die Gesundheit der ihnen anvertrauten Soldaten. Die Bundeswehrkrankenhäuser sind darüber hinaus auch für zivile Patienten geöffnet.
Ehemalige Soldaten sind Reservisten. Auch angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen bleibt ihr Engagement für die Sicherheit Deutschlands unverzichtbar. Dazu gehört auch, dass sie Mittler zwischen der Gesellschaft und der aktiven Truppe sind.
Sterne, Streifen und Winkel, dazu Flecktarn, Blauzeug und „Erste Geige“: Ein Überblick über das, was Soldaten auf der Schulter haben, und welche Uniformen sie tragen.
Die Orden und Ehrenzeichen der Bundeswehr sind Ausdruck erbrachter Leistungen auf unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern. Die Auszeichnungen reichen von der Ehrenmedaille und den Ehrenkreuzen in Gold, Silber und Bronze sowie für Tapferkeit bis hin zu den Einsatzmedaillen und der Gefechtmedaille.
Ob in der Luft, auf dem Land oder im Wasser – für die Erfüllung ihres militärischen Auftrags benötigt die Bundeswehr eine spezielle Ausrüstung. Mit diesem Material arbeiten tausende Männer und Frauen in den Streitkräften täglich.
Die Spitzensportförderung der Bundeswehr sichert Sportlerinnen und Sportlern optimale Rahmenbedingungen für ihre leistungssportliche und berufliche Laufbahn. Sie ist auch in Zukunft ein wichtiger Garant dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland eine führende Stellung im Weltsport beibehalten kann.
Im Bereich Bundeswehr finden Sie folgende Broschüren: