ABC-Abwehr der Bundeswehr
Die ABC-Abwehr der Bundeswehr ist eine Schlüsselfähigkeit des Unterstützungsbereichs in hybriden Bedrohungslagen und im konkreten Verteidigungsfall. Die Expertinnen und Experten der ABC-Abwehr sichern und schützen die Überlebensfähigkeit der Streitkräfte. Ob bei der Landes- und Bündnisverteidigung oder bei hybriden Gefahrenlagen – die ABC-Abwehr ist unverzichtbar. Sie erkennen und identifizieren atomare, biologische und chemische Gefahren, neutralisieren Bedrohungen und gewährleisten eine durchhaltefähige Einsatzbereitschaft. Im Verteidigungsfall stehen sie wie kaum eine andere Truppengattung für den Schutz der eigenen Truppe.
„Ohne Schutz keine Überlebensfähigkeit – ohne ABC-Abwehr keine Kriegstüchtigkeit. Wir sichern die Einsatzbereitschaft der Truppe auch in kontaminierten Lagen.“
Von der Erkennung und Identifikation von Gefahrenstoffen über Dekontamination bis hin zu ABC-Schutzmaßnahmen: Die ABC-Abwehr stellt sicher, dass die Truppe auch unter atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen erfolgreich operieren kann.
Lernen Sie die Spezialistinnen und Spezialisten der ABC-Abwehr kennen: hochqualifizierte Soldatinnen und Soldaten, die mit moderner Technik für Schutz und Überlebensfähigkeit in schwierigsten Lagen sorgen.
Wie schützt die ABC-Abwehr die Bundeswehr? Hier finden Sie Antworten zu Aufgaben, Fähigkeiten und Bedeutung dieser Schlüsselfähigkeit.
Die ABC-Abwehrtruppe der Bundeswehr ist bundesweit stationiert – von Strausberg in Brandenburg bis nach Sonthofen in den bayerischen Alpen. Neben spezialisierten ABC-Abwehrverbänden gibt es ausgebildetes Personal in Heer, Luftwaffe, Marine und CIR. Auch in Litauen ist die ABC-Abwehr im Einsatz.
In der NATO wird ABC-Abwehr als Chemical, Biological, Radiological and Nuclear Defense (CBRND) bezeichnet. Deutschland arbeitet hier eng mit Partnern wie den Niederlanden, Großbritannien und Tschechien zusammen. Die Verfahren in der Bundeswehr sind an NATO-Standards angepasst, regelmäßige multinationale Übungen sichern die Interoperabilität.
ABC-Abwehr beginnt mit der frühzeitigen Erkennung und Identifikation von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren. Jeder Soldat und jede Soldatin muss die Wirkung solcher Kampfstoffe kennen und sich schützen können. Zudem verfügen an der ABC-Abwehr-Schule der Bundeswehr ausgebildete spezialisierte Soldatinnen und Soldaten bei Heer, Luftwaffe, Marine und CIR über die Ausrüstung zur Detektion und beraten ihre Vorgesetzten bei der ABC-Abwehr. Bei schwerwiegenden Bedrohungen kommen die hochspezialisierten Kräfte der ABC-Abwehrtruppe mit ihrer Technik und mobilen Laboren zum Einsatz.
Die ABC-Abwehr umfasst Aufklärung, Detektion, Dekontamination, Schutzmaßnahmen, Wasseraufbereitung sowie umfassende Beratung. Diese Fähigkeiten gewährleisten die Überlebensfähigkeit und Einsatzfähigkeit der Truppe selbst in kontaminierten Umgebungen.
Grundsätzlich erhält jeder Soldat und jede Soldatin jährlich eine ABC-Grundlagenausbildung. Die Expertinnen und Experten der ABC-Abwehrtruppe sind auf diesem Gebiet jedoch weitaus spezialisierter. Sie verfügen über fundierte wissenschaftliche Kenntnisse, moderne Ausrüstung und beherrschen ABC-Abwehrmaßnahmen auch unter extremen Einsatzbedingungen.
ABC-Abwehr ist ein technisch anspruchsvolles und vielseitiges Feld. Grundsätzlich gefragt sind technisches Verständnis, körperliche Belastbarkeit und Teamfähigkeit. Nach der allgemeinen militärischen Ausbildung folgt eine spezialisierte Schulung in Schutz-, Dekontaminations- und Messverfahren. Die ABC-Abwehr bietet Karrierechancen für zivile und militärische Fachkräfte in allen Laufbahngruppen. Mehr dazu unter: bundeswehrkarriere.de
Die MP7 schießt Einzelfeuer und Feuerstöße auf kurze Entfernungen.
Mit dem MG3 bekämpft die Truppe Ziele am Boden und in der Luft.
Mit dem Bergepanzer 3 Büffel schleppen die Soldaten Kettenfahrzeuge ab.
Das Quad der Bundeswehr: Der Yamaha Grizzly 450 EPS.
Das ESK Mungo macht Spezialkräfte und Fallschirmjäger zu Lande mobil.
Der SLT Mammut ist ein Koloss – und befördert andere Kolosse
Die Rettungsstation ermöglicht die erste medizinische Versorgung.
Jede Soldatin, jeder Soldat der Bundeswehr muss das Gewehr G36 beherrschen.
Das neue Maschinengewehr MG5 wird das betagte MG3 ersetzen.
Die Granatpistole wird vor allem von der Infanterie genutzt.
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