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Belastungsstörungen: Aktuelle Zahlen

Berlin, 22.01.2013, Presse- und Informationsstab BMVg.
Aktuelle Zahlen zur Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) in der Bundeswehr.

Trauriger Mann
Dinge, die verarbeitet werden müssen (Quelle: Fotolia/Razvan/Radu Razvan)Größere Abbildung anzeigen

PTBS-Behandlungen nach jahr und Einsatzgebiet
Einsatzgebiet1996-
2003
200420052006200720082009201020112012
KFOR213123824121942435188
EUFOR1054847-6---
ISAF30847555130226418557759948
Sonstige129112107
Gesamt348100121831492454667299221143

In 2012 wurden 194 Fälle einer PTBS als Neuerkrankung in den Bundeswehrkrankenhäusern behandelt. Hinzu kamen 949 Patientenkontakte im Rahmen von Weiterbehandlungen, also insgesamt 1143 Behandlungen. 2011 gab es 194 Neuerkrankungen und 728 Weiterbehandlungen.

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Die Zahlen

Die steigende Zahl von Behandlungen ist Folge der stärkeren Belastungen im Einsatz, der wachsenden Zahl von Soldaten mit belastenden Erfahrungen, der langen Dauer einer Therapie aber auch der größeren Offenheit im Umgang mit dem Thema.

So melden sich aufgrund der umfangreichen Bemühungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr seit geraumer Zeit vermehrt Betroffene. Zu diesen Bemühungen zählen unter anderem eine kostenlose 24-Stunden-Hotline, anonyme Kontaktangebote im Internet, der Aufklärungsfilm „Wenn die Seele schreit“ sowie unzählige Vorträge und Weiterbildungsveranstaltungen vor Ort durch die Fachärzte sowie den Sozialdienst der Bundeswehr.

Nicht zuletzt haben auch die unermüdliche Arbeit der vielen Selbsthilfeorganisationen sowie die öffentliche Diskussion zur Akzeptanz psychischer Erkrankungen in der Truppe beigetragen und somit die Bereitschaft der Soldaten, sich behandeln zu lassen, gestärkt.

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Die Behandlung

Die erste qualifizierte Behandlung erfolgt grundsätzlich in einem Bundeswehrkrankenhaus. In Zusammenarbeit mit den Patienten und unter Einbeziehung der Angehörigen wird ein individuelles Therapieangebot zur ambulanten oder stationären Behandlung erstellt. Die dauerhafte Erfolgsquote der Behandlung von PTBS beträgt etwa 80 Prozent. Ziel ist es, die Betroffenen von ihren Symptomen zu befreien. Seelische Narben können aber zurückbleiben.

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Die Prävention

Derzeit wird ein Konzept erarbeitet, wie die psychische Fitness schon bei der Einstellung eines Soldaten bewertet und während der Dienstzeit erhalten oder gesteigert werden kann. Ziel ist es, die Prävention von PTBS zu stärken und Maßnahmen und Screening-Verfahren zu entwickeln, die eine größere Aussagekraft hinsichtlich schon im Vorfeld bestehender psychischer Belastungen haben.

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Weitere Informationen

Weiterführende Links

PTBS: Schnelle Hilfe

Öffnet PTBS Hilfeseite auf www.bundeswehr.de

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Stand vom: 04.02.13


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.einsaetze.ptbs_einstieg.stand_und_massnahmen.aktuelle_zahlen