Atalanta: Fregatte Brandenburg stoppt verdächtiges Skiff
Berlin/In See , 07.09.2009, Stand: 16 Uhr.
Am 7. September gegen 5.40 Uhr MESZ, versuchte die Fregatte Brandenburg im Golf von Aden ein der Piraterie verdächtiges Skiff mit fünf bewaffneten Insassen zu stoppen. Die Insassen wollten sich der Überprüfung entziehen.

Nachdem die Piraterieverdächtigen auf wiederholte Warnhinweise und Warnschüsse nicht reagierten, hat der Force Commander EU NAVFOR ATALANTA die Erlaubnis zum Schußwaffengebrauch auf den Bootskörper - ohne das Boot manövrierunfähig zu machen - gemäß den Einsatzregeln erteilt. Im Rahmen der Schussabgabe wurde ein Insasse des Skiffs schwer verletzt und verstarb trotz unmittelbarer medizinischer Hilfeleistung.
Nach der Schussabgabe warfen die Insassen des Skiffs Waffen und eine Enterleiter über Bord und stoppten auf. Die Piraterieverdächtigen und das Skiff selbst werden derzeit an Bord der Fregatte Brandenburg überprüft.
Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando
Weiter Informationen unter: www.eunavfor.eu
