Betreuungsmaßnahmen durch den Sozialdienst der Bundeswehr
Berlin, 07.01.2011.
Der Sozialdienst der Bundeswehr bietet den an PTBS erkrankten Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien individuelle Beratung und Betreuung in allen sozialen Angelegenheiten.

Die Sozialdienstmitarbeiter betreuen und beraten Einsatzverletzte im Sinne eines case-managers in allen Fragen mit sozialen Bezügen, insbesondere auch zu allen Problemfeldern, die im Kontext mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr stehen. Hier stehen vor allem die Vorschriften des Einsatzversorgungs- und des Einsatz-Weiterverwendungsgesetzes im Mittelpunkt. Darüber hinaus verweisen sie an Stellen innerhalb und außerhalb der Bundeswehr, begleiten die zu Betreuenden persönlich zu weiteren Ansprechpartnern und sind bei der Bearbeitung von Anträgen behilflich.
Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter des Sozialdienstes arbeiten in einem auf Standortebene implementierten „Psychosozialen Netzwerk“ zusammen, in welchem der Sanitätsdienst, der Psychologische Dienst und der Sozialdienst der Bundeswehr sowie Vertreter der Militärseelsorge kooperieren. Das Netzwerk fasst die psychologische, medizinische, seelsorgerliche und soziale Fachkompetenz vor Ort zusammen.






