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Biber – Wegbereiter im Gefecht (Sprechertext)

Pioniere sind als Kampfunterstützer in allen Einsatzbereichen dabei. Mit Minen und gezielten Sprengungen hemmen sie die Bewegungen feindlicher Kräfte. Sie bauen Stellungen, transportieren Kraftstoffe und bereiten Wasser auf. Sie machen den Weg frei: Mit kleinen und großen Systemen schlagen Pioniere Brücken für die nachrückende Truppe.

Der Schwimmsteg ist dabei die einfachste Art, um Gewässer zu überwinden. Die Einzelteile werden aneinandergefügt und mit einem Luftankerseil gesichert. Stück für Stück entsteht so ein Übergang. Ist der Brückenkopf erst einmal gesichert, kommen auch die großen Systeme der Pioniere zum Einsatz.

Knapp 12 Meter lang, 830 PS stark, 45 Tonnen schwer: Der Biber ist ein Koloss unter den Kettenfahrzeugen. Zum Einsatz kommt der Schwergewichtler, wenn schnell und sicher Gräben und Gewässer bis zu 20 Meter überquert werden müssen. Der Biber gehört zur Leopardfamilie. Die beiden auf dem Fahrgestell liegenden Brückenelemente sind jeweils fünf Meter lang. Am Ufer stehend, verschieben sich zunächst die beiden Brückenabschnitte auf dem Panzer. Wenn die beiden Elemente aneinander gekoppelt sind, schiebt der mechanische Verlegearm die Brücke über das Gewässer. Auf der anderen Uferseite senkt der Arm dann die Brücke ab.

Nach eingehender Erkundung können die Pioniere auch mehrere Brücken aneinanderlegen. Damit kann eine maximale Spanne von 45 Metern erreicht werden. Im Einsatz ist der Biber vorn bei den Kampftruppen mit dabei. Ein Kommandant und ein Fahrer reichen aus, um mithilfe des Bibers den Weg für die nachrückende Truppe zu bahnen – und das in kürzester Zeit.

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Stand vom: 03.12.13


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