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Atalanta: Boarding von Piratenschiffen (Aktualisierung)

Berlin/Horn von Afrika, 28.09.2011, Einstellzeit: 20 Uhr.
Am 28. September gegen 11 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) klärte der Bordhubschrauber der Fregatte Köln ein Piraten-Mutterschiff und ein Schnellboot (Skiff) auf.


Deutsche Soldaten an Bord eines kleinen Bootes. Die Crew sitzt mit erhobenen Armen auf dem Boden
Das Mutterschiff wird auf Waffen und verdächtige Ausrüstung durchsucht (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

An Bord des Schnellbootes wurden sieben Personen sowie verdächtiges Material erkannt. Das Piraten-Mutterschiff ist mit fünf Personen besetzt.

Bei Annäherung des Hubschraubers entfernte sich das Schnellboot vom Mutterschiff und wurde durch Abgabe von Warnschüssen aus dem Hubschrauber gestoppt. Die Besatzung des Schnellbootes warf dabei Waffen, eine Leiter sowie Gefechtsköpfe von Panzerabwehrwaffen über Bord. Dies wurde durch die Hubschrauberbesatzung dokumentiert.

Die daraufhin durchgeführte Durchsuchung des Schnellbootes durch ein Boardingteam ist abgeschlossen.

Derzeit führen die Kräfte der Fregatte Köln das Boarding des Piraten-Mutterschiffes durch.

Der Vorgang ist noch nicht abgeschlossen.

Stand: 19.30 Uhr

Somalische Piraten an Bord eines Skiffs. Einer wirft eine Granate über Bord
Eilig werfen die Piraten Munition über Bord (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

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Aktualisierung: 29. September, 11.20 Uhr

Im Fortgang der Ereignisse wurden auf dem Piraten-Mutterschiff Munition und Munitionsreste, aber keine Waffen oder Leitern aufgefunden. Die Befragung und Durchsuchung der verdächtigen Personen ergaben keine Erkenntnisse, dass diese an Piraterieangriffen beteiligt waren. Daraufhin verzichtete der Kommandant der Fregatte Köln auf eine Ingewahrsamnahme der Verdächtigen.

Noch am gestrigen Abend wurden die insgesamt zwölf Personen an der somalischen Küste abgesetzt. Das Mutterschiff sowie das Beiboot wurden entsprechend des Mandates für den Einsatz versenkt. Der Vorgang ist hiermit abgeschlossen.

Einstellzeit: 11.35 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Stand vom: 20.01.12 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg

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