Beendigung des Einsatzes in Afghanistan

Mit dem Ende des Afghanistaneinsatzes hat die Bundeswehr hunderte Soldaten und einiges an Material zurück nach Deutschland transportiert.

Ein bewaffneter Soldat umgeben von Staub
Bundeswehr/Andre Klimke

Hier finden Sie Antworten auf wesentliche Fragen zum Abschluss der Afghanistan-Mission der Bundeswehr, zur Rückverlegung, zum Umgang mit Ortskräften und mehr.

Bundeswehr beendet Resolute Support

Sowohl der Bundeswehr als auch den USUnited States-amerikanischen Streitkräften ist es gelungen, den Afghanistaneinsatz früher als zuvor angekündigt abzuschließen. Für die Bundeswehr endete der Einsatz in Afghanistan bereits am 30. Juni 2021. Die USUnited States-amerikanischen Bodentruppen verließen das Land am 31. August 2021.

Blick durch die Windschutzscheibe eines Militärfahrzeugs, das im Konvoi durch ein afghanisches Dorf fährt

Der Einsatz in Afghanistan

Nach fast 20 Jahren fällt die Entscheidung zur Beendigung

Resolute Support: FAQFrequently Asked Questions

Der NATO-Rat hat am 14. April 2021 das Ende der Mission Resolute Support in Afghanistan beschlossen. Auch für die Bundeswehr endet damit nach fast 20 Jahren der bislang intensivste und verlustreichste Einsatz in ihrer Geschichte. Zum 1. Mai begann die Rückverlegung aller Kräfte der NATO-Mission Resolute Support. Der Einsatz wurde mit der Landung des letzten A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf am 30. Juni 2021 beendet.

Hier finden Sie Antworten auf wesentliche Fragen zum Abschluss der Afghanistan-Mission der Bundeswehr.

Mit Blick auf das Einsatzende wird derzeit das Einfliegen der Rückverlegungs- und Verwerteorganisation (RVO) nach Afghanistan geplant. Die Soldatinnen und Soldaten organisieren und begleiten dann vor Ort die Abwicklung der Rückverlegung aus dem Einsatzgebiet nach Deutschland.

Das Material des deutschen Einsatzkontingentes wurde bereits vollständig erfasst, priorisiert und planerisch für die Rückverlegung vorbereitet. Nicht genutztes Material ist zudem im Rahmen des „Aggressive Housekeepings“ laufend verwertet, veräußert und zurückgeführt worden. Auch die erforderlichen Transportkapazitäten wurden bereits ermittelt und können bedarfsgerecht abgerufen werden.

Begleitend sind verstärkte Maßnahmen zum Schutz aller Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten in Afghanistan erforderlich: Die Drohung der radikalislamischen Taliban, sich nach dem 1. Mai 2021 nicht mehr an die im Doha-Abkommen vereinbarte Waffenruhe zu halten, könnte zu einem erheblichen Gefährdungspotenzial führen. Dementsprechend wird die Schutzplanung erhöht, sodass zeitgleich mit der Rückverlegung auch weitere Einsatzkräfte nach Afghanistan verlegen.

Das Material wird schrittweise nach Entbehrlichkeit auf dem Luftweg zurück nach Deutschland transportiert. Material und Mittel, die zum Schutz der verbleibenden Soldatinnen und Soldaten im Einsatzgebiet erforderlich sind, werden zum Schluss ausgeflogen.

Das Logistikkommando der Bundeswehr hat überschlägig das im Einsatz befindliche Material – einschließlich Fahrzeugen und Hubschraubern –  an Gewicht und Volumen gemessen und in Containeräquivalente (Ctthreshold cycle Ä) umgerechnet. Das Ergebnis: Insgesamt muss derzeit Material in einer Größenordnung von rund 800 Containeräquivalenten nach Deutschland zurückgeführt werden (Stand 13. April 2021).

Ctthreshold cycle Ä ist dabei eine theoretische Berechnungsgrundlage, um den Transportraum für definiertes Material zu berechnen. Es handelt sich nicht um Transportcontainer.

In die Berechnung fließen auch 123 Fahrzeuge (Stand 16.04.2021) ein, darunter sechs NHNATO-Helicopter-90-Transporthubschrauber sowie diverse Transportpanzer Fuchs, Einsatzfahrzeuge unter anderem vom Typ Dingo 2, Eagle und Enok, Geschützte Transport- und Sonderfahrzeuge wie das Berge-/Abschlepp-Fahrzeug Bison und Kran- und Tankwagen.


Seit dem zweiten Halbjahr 2020 wurde bereits Material im Umfang von rund 500 Containeräquivalenten, das nicht mehr zwingend für die Auftragserfüllung des deutschen Einsatzkontingentes benötigt wird, nach Deutschland zurückgeführt (Stand: 13. April 2021).

Nichtmilitärische Verbrauchs- und Gebrauchsmaterialien werden aus Kostengründen nicht zurückgeführt, sondern vor Ort verkauft. Dazu zählen unter anderem Büro- und Sanitärcontainer, Büromaterial, Möbel und Ähnliches.

Eine entgeltfreie Abgabe ist hierbei nicht vorgesehen. Verbleibendes Material wird gemäß gültiger Auflagen verwertet. Eine genaue Mengenangabe hierzu ist nicht möglich.

SALISStrategic Airlift International Solution (Strategic Air Lift International Solution) dient der gesicherten und zeitgerechten Verfügbarkeit von strategischem Lufttransportraum für übergroßes Frachtgut in multinationalem Rahmen.

Ein Vorhalte-Chartervertrag mit einem gewerblichen Leistungserbringer garantiert Transportflüge zu festgelegten Konditionen für die strategische Verlegung, die strategische Folgeversorgung und die strategische Rückverlegung von und in die Einsatzgebiete der NATO.

Nach Nordafghanistan können derzeit bis zu zehn Flüge pro Woche abgerufen werden. Als Transportmaschinen werden dabei vorrangig Antonow AN-124 genutzt.


Die Einsatzliegenschaft Camp Marmal wurde durch die Zeichnung von entsprechenden Überlassungsvereinbarungen zwischen der Regierung der Islamischen Republik Afghanistan und der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, der Bundeswehr zur vorübergehenden Nutzung überlassen.

In den protokollierten Übergabeverhandlungen der Flächen wurde eine Rückgabe der Flächen „wie sie stehen und liegen“ vereinbart. Nicht verlegbare Bauwerke und mit dem Boden verbundene Baugruppen einschließlich der von den NATO-Streitkräften errichteten, geänderten oder verbesserten Infrastruktur werden ebenfalls an den afghanischen Staat übergeben.

Die Übergabe erfolgt jedoch erst, wenn sämtliches Material der Bundeswehr nach Deutschland zurückverlegt oder verwertet wurde. Sie wird schriftlich und bildlich dokumentiert und vor Rückverlegung der letzten deutschen Kräfte abgeschlossen.

Anfang April 2021 beschäftigte das deutsche Einsatzkontingent Resolute Support rund 300 Ortskräfte.

Die Bundeswehr ist sich gemeinsam mit den in Afghanistan engagierten Ressorts der Fürsorgepflicht gegenüber ihren afghanischen Mitarbeitenden bewusst. Die Bundesregierung bietet daher jeder persönlich gefährdeten Ortskraft sowie deren Kernfamilie die Aufnahme in Deutschland an (Ortskräfteverfahren).

In einer Einzelfallprüfung prüft und bewertet ein Gremium der Bundeswehr die individuelle Gefährdung der jeweiligen Ortskraft der Bundeswehr. Bei konkreter oder latenter Gefährdung empfiehlt die Bundeswehr, eine Aufnahmezusage nach § 22 Satz 2 Aufenthaltsgesetz durch das Bundesministerium des Innern (BMIBundesministerium des Innern) zu erteilen. Seit Beginn des Ortskräfteverfahrens im Jahr 2013 wurden auf diesem Weg 781 Ortskräfte in Deutschland aufgenommen.

Alle ehemaligen Ortskräfte haben zudem unabhängig vom Ortskräfteverfahren die Möglichkeit, sich mit einem Aufnahmeersuchen über das übliche Verfahren zur Aufnahme von Ausländern im Bundesgebiet nach § 22 Satz 1 Aufenthaltsgesetz „Aufnahme aus dem Ausland“ an die deutsche Auslandsvertretung in Afghanistan zu wenden. Die (frühere) Beschäftigung bei der Bundeswehr in Afghanistan findet im Verfahren Berücksichtigung.

Der Schutz der Soldatinnen und Soldaten hat besondere Priorität. Das deutsche Einsatzkontingent wird robuster als bisher ausgestattet. Verstärkungskräfte, zusätzliche Geschützte Fahrzeuge, zusätzliche Waffen, Ausrüstung und Munition werden noch im April nach Masar-i Scharif verlegt, darunter ein deutscher Mörserzug.

Bereits jetzt stehen im Camp Marmal unter Führung der Bundeswehr umfangreiche Kräfte und Mittel bereit, um auf eine Gefährdung des deutschen Kontingents schnell und wirksam reagieren zu können: Geschützte Fahrzeuge mit den dazugehörigen Waffensystemen sowie ein lageangepasster Bestand an weiteren Waffensystemen, Kampfmitteln und Munition.

Über boden- und luftgestützte Aufklärungsmittel – darunter die Drohnen Heron 1 und AladinAbbildende Luftgestützte Aufklärungsdrohne im Nächstbereich – wird regelmäßig ein aktuelles Lagebild erstellt und das Gefährdungspotenzial bewertet, um Schutzmaßnahmen entsprechend anpassen zu können.

Sollte sich die Lage im Einsatzgebiet verschlechtern, kann die Bundeswehr kurzfristig weitere Infanterieeinheiten und nationale Krisenreaktionskräfte nach Afghanistan verlegen.

Und Deutschland steht nicht allein: Den Schutz aller Soldatinnen und Soldaten im Einsatzgebiet gewährleistet die Bundeswehr gemeinsam mit Kräften ihrer 15 Partnernationen. Eine größere Anzahl von Sicherungskräften stellen auch die Partnernationen Belgien, Georgien, die Mongolei und die Niederlande für den Schutz der NATO-Truppen bereit. Bis Ende April verlegen weitere niederländische Verstärkungskräfte in die Nordregion Afghanistans.


Der multinationale Einsatz International Security Assistance Force (ISAFInternational Security Assistance Force) wurde auf Grundlage der UNUnited Nations-Resolution 1386 als Reaktion auf die Terroranschläge des 11. September 2001 von 2002 bis 2014 durchgeführt. Auftrag der internationalen Einsatzkräfte waren die Stabilisierung und der Wiederaufbau des Landes, aber auch die Unterstützung lokaler Institutionen und die Ausbildung der afghanischen Streitkräfte.

Seit 2010 kämpften internationale Truppen gemeinsam mit afghanischen Sicherheitskräften gegen aufständische Taliban.  Der Verantwortungsbereich der Bundeswehr lag dabei im Norden (Regional Command-North, RC-N). Die Mandatsobergrenze lag bei 5.340 Soldatinnen und Soldaten. ISAFInternational Security Assistance Force endete am 31. Dezember 2014.

Seit dem 1. Januar 2015 wird die NATO-Mission Resolute Support (RS) in Afghanistan durchgeführt. Mit dem Übergang von ISAFInternational Security Assistance Force zur RS veränderte sich das Wesen des Einsatzes. Der Auftrag verschob sich von einer aktiven Begleitung afghanischer Sicherheitskräfte und der gemeinsamen Wahrnehmung der Raumverantwortung mit afghanischen Sicherheitskräften hin zu Ausbildung, Beratung und Unterstützung. Ziel ist, dass die afghanischen Sicherheitskräfte selbstverantwortlich für die Sicherheit im Land sorgen können. Kampfeinsätze mit multinationaler Beteiligung sind nicht mehr Teil des Auftrags.

Das Regional Command North wurde in das Train, Advise and Assist Command North (TAAC-NTrain Advise and Assist Command North) überführt und zeitweise sogar auf nur 850 Bundeswehrangehörige reduziert. Die derzeitig mandatierte Personalobergrenze liegt derzeit bei 1.300 deutschen Soldatinnen und Soldaten.

Der Ehrenhain im Camp Marmal in Masar-i Scharif wurde 2007 auf Initiative von Soldatinnen und Soldaten im Einsatz errichtet. Er dient dem Gedenken an 59 deutsche Soldaten sowie an Angehörige verbündeter Streitkräfte, die in Nordafghanistan ihr Leben verloren haben.

Der Ehrenhain besteht aus einem rund 27 Tonnen schweren Findling mit einer beleuchteten Schrifttafel als Gedenkstein und einer fast 40 Meter langen Ziegelsteinmauer. Außerdem haben Soldatinnen und Soldaten in Erinnerung an ihre verstorbenen Kameradinnen und Kameraden mehr als 106 Plaketten mit den Namen der Verstorbenen sowie rund 500 Gegenstände im Hain platziert.

Der Gedenkstein wird im Original nach Deutschland überführt und auf dem Gelände des Waldes der Erinnerung in der Henning-von-Treskow-Kaserne, Schwielowsee, wieder aufgestellt. Die Mauer bleibt in Afghanistan, weil eine Ab- und Wiederaufbau nicht möglich ist. Jedoch wird eine Mauer aus Originalziegeln in Deutschland nachgebaut. Eine Zeitlinie für die Fertigstellung kann noch nicht genannt werden.

Der Ehrenhain aus dem Camp Marmal ist – nach denen aus Kabul, Faisabad, dem OP North (Observation Post North, Beobachtungspunkt in der nordafghanischen Provinz Baghlan) und Kundus – der fünfte Ehrenhain aus Afghanistan, der in Deutschland wieder errichtet wird. Die Ehrenhaine haben eine hohe symbolische und emotionale Bedeutung als Erinnerungsort.

Militärfahrzeuge werden in den Fachtraum eines Transportflugzeugs vom Typ Antonow AN-124 verladen

Soldaten verladen Material in ein Transportflugzeug vom Typ Antonow AN-124

Bundeswehr/Andre Klimke
Ein Containerstapler hebt einen Container auf die Ladefläche eines LKWs

Verkauf von Verbrauchsmaterial im Einsatzgebiet: Verladen von Waren, die afghanische Händler ersteigert haben

Bundeswehr/Andre Klimke

2001 bis 2021: Die Bundeswehr in Afghanistan

2021 endet der bislang intensivste Auslandseinsatz der Bundeswehr. In fast 20 Jahren gab es zahlreiche Ereignisse, die nicht nur das Gesicht des Einsatzes, sondern die Streitkräfte als Ganzes geprägt haben. In der Chronik finden Sie die bedeutenden Ereignisse aus den Jahren 2001 bis 2021.

  • Ein Soldat steht neben einem Kameraden und zeigt auf etwas in der Ferne
    • Geschichte
    • Afghanistan

    Die Bundeswehr in Afghanistan: 2001 bis 2010

    Nach 20 Jahren endet der bislang intensivste Auslandseinsatz der Bundeswehr – eine Chronik der bedeutenden Ereignisse von 2001 bis 2010.

    • Afghanistan
  • Soldaten im Gelände versorgen einen Verwundeten und sprechen mit einem Zivilisten
    • Geschichte
    • Afghanistan

    Die Bundeswehr in Afghanistan: 2011 bis 2021

    Nach 20 Jahren endet der bislang intensivste Auslandseinsatz der Bundeswehr – eine Chronik der bedeutenden Ereignisse von 2011 bis 2021.

    • Afghanistan

Großgerät der Bundeswehr in Afghanistan

Stabilisierung, Wiederaufbau aber auch Kampf: Der Einsatz in Afghanistan hatte viele Gesichter. Je nach Auftrags- und Sicherheitslage wurden daher auch ganz unterschiedliche Land- und Luftfahrzeuge genutzt – eine Auswahl.

Mehr Schutz für Einsatzkontingent und Ortskräfte

Die NATO-Truppen haben den Hindukusch verlassen. Um den Abzug abzusichern, wurden zusätzliche Soldatinnen und Soldaten und weitere schwere Waffen für die Truppe nach Masar-i Scharif verlegt. Bis zum Abschluss des Abzugs blieb die Sicherheitslage angespannt, es kam aber zu keinen Angriffen auf die Bundeswehr.

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Rückverlegung: Vom Hindukusch in die Heimat

Was bedeutet das Missionsende für Material und Truppe?

Aktuelle Meldungen

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Evakuierung aus Afghanistan

Die Bundeswehr hat die Evakuierungsoperation des Auswärtigen Amtes unterstützt: Entwicklungen und Hintergrundinformationen finden Sie hier.

Evakuierte Menschen verlassen ein Transportflugzeug vom Typ A400M am Flughafen in Taschkent

Evakuierung aus Afghanistan

Die Bundeswehr unterstützt die Evakuierungsoperation des Auswärtigen Amtes: Aktuelle Entwicklungen und Hintergrundinformationen.

20 Jahre Afghanistan-Mission der Bundeswehr

In Bildern und Interviews blicken wir zurück auf die Jahre der Truppe am Hindukusch.

  • Zwei Soldaten in heller Flecktarnuniform stehen nebeneinander. Einer zeigt mit dem Finger ins Gelände.
    • Afghanistan
    • Bundeswehr

    „Verantwortung ist unteilbar“

    Brigadegeneral Heico Hübner war 2011 im Afghanistaneinsatz als Bataillonskommandeur. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen.

    • Strausberg

Rückblick auf drei Missionen

Seit Januar 2002 waren deutsche Soldatinnen und Soldaten in insgesamt drei Missionen in Afghanistan eingesetzt. Neben der Sicherheitsmission ISAFInternational Security Assistance Force und dem Nachfolgeeinsatz Resolute Support (RS) war die Bundeswehr auch an der UNUnited Nations-Mission UNAMAUnited Nations Assistance Mission in Afghanistan beteiligt.