Partner im Einsatz – Ernstfall für die Familie

Verabschiedung eines Soldaten von seiner Familie (Quelle: Bildstelle Bundeswehr)
Weltweit sind rund 6.200 Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland im Einsatz. Ihre Familien bleiben in der Heimat zurück – mit ihren Sorgen, Ängsten aber auch Hoffnungen. Doch es gibt Unterstützung.
Eine Sammlung von Erfahrungsberichten, Tipps, Ansprechpartnern und weiteren, nützlichen Themen.
Eindrücke und Tipps
Geht ein Soldat in den Auslandseinsatz, sind Familien für eine längere Zeit getrennt. Olaf Berger (Name geändert) ist drei Mal im Einsatz gewesen. Ein weiterer wird dazukommen. Für seine Frau und Kinder bringt das immer wieder Probleme mit sich. Insbesondere die ständige Angst, dass etwas passieren könnte.
Die Partner im Einsatz, die Familie zu Hause – Gedanken und Gefühle von Betroffenen.
Der Partner im Einsatz, die Familie zuhause – Gedanken und Gefühle von Betroffenen. (Neue Beiträge)
Mitte Oktober 2010 befanden sich rund 7.100 deutsche Soldaten im Auslandseinsatz, rund 4.900 Männer und Frauen in Afghanistan. Die Familien, Freunde und Kameraden verfolgen jede Meldung in den deutschen Medien genau. Doch was empfinden sie, wenn es schlechte Nachrichten gibt? Was geht in ihnen vor, wenn von Verwundeten und Gefallenen die Rede ist?
Bereits zum zweiten Mal haben wir Angehörige von Einsatzsoldaten dazu aufgerufen, uns über diese Zeit zu schreiben. Wieder haben wir viele Zuschriften bekommen. Hier einige Auszüge (alle Bilder sind Symbolfotos):
Sie stehen meist im Hintergrund, und sie werden gerne vergessen: Doch die Eltern der Einsatzsoldaten fiebern genauso mit, wie deren Partner. Deshalb hier die nahezu ungekürzte Zuschrift einer Mutter.
Bereits zum zweiten Mal haben wir Angehörige von Einsatzsoldaten dazu aufgerufen, uns über diese Zeit zu schreiben. Wieder haben wir viele Zuschriften bekommen. Hier einige Auszüge (alle Bilder sind Symbolfotos).
Wenn Vater oder Mutter, Bruder oder Schwester im Auslandseinsatz sind, ist das für die Familie daheim oft eine hohe Belastung. Zur Trennung kommt die Sorge um das Wohlergehen des Angehörigen. Wie können Familien mit der Angst vor dem Ernstfall umgehen? Gibt es Regeln und Verhaltenstipps?
Der Truppenpsychologe des aktuellen 27. KFOR-Kontingents, Major Ruven Becker, gibt mit Blick auf den derzeitigen Kontingentwechsel Tipps und Ratschläge für die Heimkehrer – und ihre Familien. Damit die Freude über die Heimkehr möglichst ungetrübt bleibt.
Die Tür fällt zu. Mit Tränen in den Augen steht die Mutter mit ihrem Kind allein in der Wohnung. Ihr Mann ist Soldat der Bundeswehr und ab sofort für sechs Monate im Auslandseinsatz. Eine schwierige Zeit für alle drei beginnt. Doch nicht nur für den Soldaten, auch für die Angehörigen wird gesorgt.
Weitere Themen
Fürsorge und Betreuung für Familien und Partner von Soldaten im Auslandseinsatz sind von wachsender Bedeutung. Ein Netzwerk aus den Familienbetreuungszentren der Bundeswehr und privaten Initiativen steht den Soldatinnen und Soldaten vor Ort zur Seite.
Familie, Partnerschaft und Kinderbetreuung mit den Anforderungen des Dienstes in den Streitkräften in Einklang zu bringen, steht im Mittelpunkt der Betreuungs- und Fürsorgeangebote der Bundeswehr.
Der Sozialdienst der Bundeswehr ist ein zentraler Partner im Netzwerk der Hilfe. Er bietet mit seinen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Beratung und Hilfe in allen sozialen Fragen.
Militärseelsorge in der Bundeswehr - Seelsorgerische Betreuung für Soldaten und deren Angehörige