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Soldatin in der Materialbewirtschaftung

Stabsgefreite Liane R. ist Soldatin auf Zeit der Bundeswehr. Sie ist im ISAF-Einsatz in Afghanistan mit für den Nachschub der Hubschraubertechnik des Einsatzgeschwaders Masar-i Scharif verantwortlich.

Liane R. auf dem Flugplatz, im Hintergrund ein Flugzeug
Liane R. sorgt in Afghanistan mit für den Nachschub (Quelle: Steffen Maluche)Größere Abbildung anzeigen

Ihre Cousine diente bereits bei der Bundeswehr. Sie nahm Liane R. mit zum Tag der offenen Tür in eine Kaserne. Besonders die Vorführung von Fahrzeugen fand die damalige Schülerin interessant.

Die Gelegenheit, einen praktischen Beruf mit guten Verdienst- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr auszuüben, veranlasste sie, sich für die Mannschaftslaufbahn zu bewerben. Seit 2007 ist sie Soldatin und hat sich inzwischen auf acht Jahre Dienstzeit verpflichtet.

Nach der dreimonatigen allgemeinen Grundausbildung diente sie zunächst meist im Büro als Stabsdienstsoldatin im Panzergrenadierbataillon 112 in Regen. Dann wurde sie auf eigenen Wunsch in den Fernmeldezug versetzt, da sie vor allem praktisch arbeiten wollte.

Nach ihrer Fahrschulausbildung trat sie schließlich ihren Dienst in der Materialgruppe an, wo sie nun als Materialbewirtschaftungssoldatin eingesetzt wurde. 2008 absolvierte sie ihren ersten Auslandseinsatz. Im Kosovo arbeitete sie vier Monate im Fernmeldezug des deutschen Einsatzbataillons der Kosovo Force (KFOR) und arbeitete im Gefechtsstand des Verbands.

Im Dezember 2011 stand für sie erneut ein Auslandseinsatz an. Freiwillig hatte sie sich für den ISAF-Einsatz in Afghanistan gemeldet. Schon im Kosovo war sie von der Kameradschaft und der intensiven Arbeitsweise im Auslandseinsatz fasziniert. Als Materialbewirtschaftungssoldatin der Hubschrauber-Flotte in Masar-i Scharif unternimmt sie nun Versorgungsfahrten im Feldlager, erledigt Besorgungen, ist nahezu ständig unterwegs.

Einen weiteren Auslandseinsatz hat Liane R. auch schon im Blick. Sie überlegt deshalb, sich auf insgesamt zwölf Jahre zu verpflichten. Dann hätte sie auch mehr Ansprüche an den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, um sich besser auf eine zivile Karriere vorzubereiten.

Was sie nach ihrer Dienstzeit machen will, hält sich die junge Soldatin aber noch offen. Zeit, sich zu entscheiden, hat sie nach einer längeren Verpflichtung schließlich noch reichlich.

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Ihr Weg

Einstieg

Allgemeine Grundsausbildung

4. – 5. Monat

Stabsdienst

seit 6. Monat

Einsatz in der Materialgruppe

im 1. Jahr

Fahrschulausbildung Klassen B,C und E

im 2. Jahr

Auslandseinsatz im Kosovo

im 4. Jahr

Auslandseinsatz in Afghanistan

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Stand vom: 24.07.12 | Autor: Steffen Maluche


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