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Afghanistan: IED-Anschlag auf deutsche Patrouille nordwestlich Kundus (Aktualisierung)

Berlin/Kundus, 25.05.2011, Einstellzeit: 15.30 Uhr.
Am 25. Mai um 7.34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (10.04 Uhr Ortszeit) wurde eine deutsche Patrouille 14 Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus mit einem improvisierten Sprengsatz gegen ein Fahrzeug des Typs Transportpanzer Fuchs angegriffen.


Karte von Afghanistan

Die deutschen Feldlager im Norden Afghanistans (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Dabei ist ein deutscher Soldat gefallen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wurden ein weiterer deutscher Soldat leicht und ein ziviler afghanischer Sprachmittler mittelschwer verwundet. Die Verwundeten befinden sich im Rettungszentrum Kundus.

Die Angehörigen des Gefallenen sind informiert. Der verwundete Soldat hat seine Angehörigen selbst informiert.

Stand: 14.30 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Aktualisierung – Stand 16 Uhr

Bei diesem Angriff am 25. Mai gegen eine deutsche Patrouille handelte es sich nach derzeitigem Kenntnisstand um den Einsatz von zwei improvisierten Sprengsätzen gegen drei geschützte Fahrzeuge des Typs Transportpanzer Fuchs, Allschutztransportfahrzeug Dingo und einen Spähpanzer Fennek.

Bei diesem Anschlag ist ein 33-jähriger Hauptmann aus dem Bereich der Division Spezielle Operationen gefallen.

Der anschließend eingeleitete MedEvac-Einsatz ist beendet. Die Angehörigen des gefallenen Soldaten wurden informiert. Der leicht verwundete Soldat hat bereits Verbindung mit seinen Familienangehörigen aufgenommen und diese informiert.

Der zivile Sprachmittler verbleibt zunächst im Rettungszentrum. Bergekräfte und zusätzliche Sicherungskräfte aus dem PRT Kundus wurden in Marsch gesetzt.

Im Rahmen dieses Einsatzes kam es beim Anmarsch zu einer Escalation of Force. Ein sich der Kolonne sehr schnell näherndes Fahrzeug konnte nach Anwendung der Eskalationsstufen nur noch durch einen Warnschuss auf Abstand gehalten werden.

Weiterhin werden zur Absicherung luftgestützte Aufklärungsmittel und Hubschrauber eingesetzt.

Die Patrouille fand im Rahmen der Operation Aghas-e Bahar statt, bei der unter anderem
die Bewegungsfreiheit der afghanischen Sicherheitskräfte sowie der ISAF im Distrikt Chahar Darreh erhöht werden soll.

Einstellzeit: 16.40 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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