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Afghanistan: Dritter Gefallener – Tragischer Vorfall am OP North (dritte Aktualisierung)

Berlin/Kundus, 18.02.2011, Einstellzeit: 22.55 Uhr.
Gegen 19.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit (23.15 Uhr Ortszeit) erlag ein 21-jähriger Hauptgefreiter als dritter deutscher Soldat im Rettungslazarett Masar-e Scharif seinen schweren Verwundungen, die er bei dem Angriff eines ANA-Soldaten heute morgen erlitten hat.

Dritte Aktualisierung – Stand: 22.35 Uhr

Somit sind insgesamt drei deutsche Soldaten gefallen, zwei wurden schwer und vier Soldaten leicht verwundet.

Karte von Afghanistan

Die deutschen Feldlager im Norden Afghanistans (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

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Zweite Aktualisierung – Stand: 18.15 Uhr (Zusammenfassung)

Ein ANA-Soldat hat um 8.30 Uhr deutscher, 12 Uhr afghanischer Zeit, völlig überraschend und aus kurzer Distanz mit seiner Handfeuerwaffe das Feuer auf eine Gruppe deutscher Soldaten eröffnet, die mit Instandsetzungsarbeiten im OP North beschäftigt waren.

Diese Arbeiten wurden auf dem Abstellplatz der Fahrzeuge der betroffenen Einheit, des 2. Ausbildungsschutzbataillons, innerhalb des OP North in der Nähe des Haupttores durchgeführt.

Dabei sind nach jetzigem Kenntnisstand zwei deutsche Soldaten gefallen und drei weitere schwer verwundet worden. Vier haben leichtere Verwundungen erlitten. Die drei schwer Verwundeten werden nach ihrer Verlegung in deutsche Sanitätseinrichtungen in Kundus und Masar-e Scharif behandelt.

Der afghanische Schütze wurde im nachfolgenden Schusswechsel getötet.

Bislang gab es derartige Zwischenfälle im Bereich der Nordregion Afghanistans äußerst selten. Erstmals hat ein solcher Angriff heute zu deutschen Opfern geführt.

Die Angehörigen der Gefallenen sind informiert.

Einstellzeit: 18.40 Uhr

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Aktualisierung – Stand: 16.50 Uhr

Von den vier verwundeten Soldaten ist ein 22-jähriger Stabsgefreiter seinen schweren Verletzungen erlegen.

Alle schwer verwundeten Soldaten werden in den Rettungszentren in Kundus und Masar-e Scharif behandelt.

Einstellzeit: 17.30 Uhr

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Meldung – Stand: 14.25 Uhr

Am 18. Februar um 8.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit (12 Uhr Ortszeit) eröffnete vermutlich ein ANA-Soldat aus kurzer Distanz überraschend das Feuer auf eine Gruppe deutscher Soldaten.

Nach derzeitigen Kenntnisstand wurden vier deutsche Soldaten schwer, vier weitere leicht verwundet. Die verwundeten Soldaten befinden sich alle in sanitätsdienstlicher Versorgung. Der Angreifer wurde getötet.

Ein 30-jähriger Hauptfeldwebel ist kurze Zeit nach dem Angriff seinen Verwundungen erlegen.

Die Angehörigen des Gefallenen sind informiert.

Einstellzeit: 14.35 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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