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Der 20. Juli: Hintergründe, Akteure und Bedeutung

Vor mehr als 60 Jahren wollten beherzte deutsche Offiziere mit einem Anschlag auf Adolf Hitler dem nationalsozialistischen Regime ein Ende setzen.

Gedenken an die Attentäter im Hof des Bendler Blocks

Hier starben die Verschwörer: Gedenkstätte im Bendlerblock (Quelle: Gedenkstätte Deutscher Widerstand)

Am 20. Juli 1944 legte der schwer kriegsversehrte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Generalstäbler des Ersatzheeres, bei einer Besprechung im Führerhauptquartier einen Ein-Kilo-Sprengsatz unter den Tisch, an dem sich Hitler gerade die verzweifelte Lage an der Ostfront erklären ließ.

Der Eichentisch in der „Wolfsschanze“ in Rastenburg in Ostpreußen war zu mächtig, der Sprengsatz in Stauffenbergs Aktentasche zu klein, um Hitler zu töten. Das Attentat und der sich anschließende Staatsstreich im Berliner Regierungsviertel (Operation „Walküre“) schlugen fehl.

Der von Hitler angezettelte Krieg sollte in den folgenden zehn Monaten noch Millionen Tote auf deutscher und alliierter Seite kosten. So war der Ausgang dieses 20. Juli 1944 eine der großen Tragödien des 20. Jahrhunderts.

Die Bundeswehr beruft sich in ihrem Traditionsbild auf den Geist der Verschwörer, die beim Staatsstreichversuch ihr Leben riskierten und es anschließend lassen mussten. Deshalb findet auch in diesem Jahr zu Ehren der Opfer des 20. Juli ein feierliches Gelöbnis statt.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: 


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