Neues Stationierungskonzept der Bundeswehr

Alle Kasernen standen auf dem Prüfstand (Archivbild) (Quelle: dpa/Karmann)
Berlin, 26.10.2011.
Das Stationierungskonzept 2011 hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière am 26. Oktober 2011 vorgelegt. Es legt fest, wo und in welchem Umfang die Bundeswehr in Deutschland künftig Standorte unterhalten wird. Damit ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Neuausrichtung der Bundeswehr erreicht.
Kontext und Entscheidungen
Die Bundeswehr wird kleiner werden. Sie ist eine Freiwilligenarmee ohne Wehrpflicht. Sie bleibt in der Fläche und sie bleibt in unserem Land und für unser Land präsent.
Ausgehend von den in den Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2011 niedergelegten Aufgaben muss die Bundeswehr in der Lage sein, der Politik ein breites Fähigkeitsspektrum anzubieten.
Die Entscheidungen für das vorliegende Stationierungskonzept orientieren sich an den Grundprinzipien Funktionalität, Kosten, Attraktivität und Präsenz in der Fläche. Dies unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz des gewählten Vorgehens.
Insgesamt wird die Bundeswehr in Deutschland zukünftig an 264 Standorten stationiert sein.
Für jedes Bundesland finden Sie hier die jeweiligen Stationierungsentscheidungen im grafischen Überblick sowie einen tabellarischen Zeitplan der geplanten Schließungen von Liegenschaften.
Liegenschaften der Bundeswehr, die auf Dauer für Verteidigungszwecke entbehrlich sind, werden an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen gehört, abgegeben.
Weitere Übersichten