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Sportförderer Bundeswehr

Berlin, 02.04.2014, Presse- und Informationsstab BMVg.
Die Spitzensportförderung der Bundeswehr sichert Sportlerinnen und Sportlern optimale Rahmenbedingungen für ihre leistungssportliche und berufliche Laufbahn. Sie ist auch in Zukunft ein wichtiger Garant dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland eine führende Stellung im Weltsport beibehalten kann.

Sportsoldat beim Kunstturnen

Gute Leistungen erfordern gute Rahmenbedingungen. Die Bundeswehr bietet sie nicht nur dem Kunstturner Marcel Nguyen. (Quelle: Bundeswehr/Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Dementsprechend hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Spitzensportförderung der Bundeswehr unter anderem im „Nationalen Spitzensportkonzept“ als unverzichtbar deklariert. Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch sind Bundeswehr, DOSB und Spitzenverbände bemüht, ihre Kooperation ständig zu verbessern.

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Die Sportförderung im Überblick

Die Bundeswehr fördert bis zu 744 deutsche Spitzensportlerinnen und -Spitzensportler in 15 Sportfördergruppen. Darüber hinaus stehen rund 40 Dienstposten für das notwendige Führungs- und Stammpersonal in den Sportfördergruppen, 40 Dienstposten für Militärsportarten sowie drei Förderplätze für Paralympics-Sportler zur Verfügung.

Die Kosten für die Spitzensportförderung betragen rund 30 Millionen Euro pro Jahr. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Personalausgaben.

Das Fördersystem der Bundeswehr ist ein fester Bestandteil des Gesamtsystems des Deutschen Leistungssports und dort fest eingebunden. So ist auch die Anzahl der Förderplätze mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) abgestimmt.

Die Bundeswehr folgt mit diesem Fördersystem, gegründet auf einem parlamentarischen Auftrag gemäß Bundestagsbeschluss vom 8. Mai 1968, den Zielsetzungen der Bundesregierung zur Förderung des Hochleistungssports in Deutschland:

Ziele und Zweck dieser Förderung sind unter anderem die Repräsentanz Deutschlands bei internationalen Wettkämpfen zu gewährleisten, die Chancengleichheit deutscher Athletinnen und Athleten gegenüber Sportlern anderer Staaten zu verbessern sowie den Spitzensportlern auch nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere berufliche Perspektiven zu eröffnen.

Katrin Wagner-Augustin mit einem Kanu auf dem Wasser

Die viermalige Olympiasiegerin im Kanu, Hauptfeldwebel Katrin Wagner-Augustin, ist die erfolgreichste Sommer-Olympionikin der Bundeswehr. (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

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Wie werde ich Bundeswehrsportler?

Sportler, die von der Bundeswehr gefördert werden wollen, erhalten hier Informationen zu den Aufnahmekriterien in die Sportförderung der Bundeswehr, Training und Betreuung durch die Spitzenverbände sowie Hinweise zur militärischen Ausbildung.

Was macht das Sportmedizinische Institut der Bundeswehr?

Die Bundeswehr kümmert sich neben der Förderung auch um die Betreuung der Sportler. Das Sportmedizinische Institut der Bundeswehr in Warendorf ist die zentrale Untersuchungs-, Ausbildungs- und Forschungsstelle der Bundeswehr auf dem Gebiet der Sport- und Leistungsmedizin.


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Stand vom: 07.07.16 | Autor: Andreas Müller / Frank Bötel


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.streitkraefte.spitzensport